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Bentley Brooklands // BRD-Erstauslieferung // vollständiges Bentley-Scheckheft

Nicht ohne Grund bekamen die Bentleys bereits in den frühen Gründer-Jahren den Beinamen „Lokomotiven“. Sie fühlten sich schon immer an wie aus dem Vollen geschnitzt, und doch wurden die Bentleys mit äußerst filigranen Details versehen, die sie für immer unverwechselbar machten. Und machen.

Eines dieser Modelle nennt sich „Brooklands“ nach der berühmten englischen Rennstrecke, die untrennbar mit Bentleys Rennerfolgen der frühen Jahre verknüpft ist. Wikipedia weiß dazu folgendes zu berichten:

Der Bentley Brooklands ist eine Luxuslimousine des Fahrzeugherstellers Bentley Motors Limited, die in den Jahren 1992 bis 1997 als Brooklands und von 1996 bis 1998 als Brooklands R angeboten wurde. Der Wagen wurde größtenteils in Handarbeit im Stammwerk Crewe in Englandgefertigt. Sein Name ist angelehnt an die historische Rennstrecke Brooklands im britischen Weybridge. Mit der Namenswahl sollte an die Motorsporterfolge der Marke in den 1920er- und 1930er-Jahren erinnert werden. Durch eine stärkere Abgrenzung zum entsprechenden Rolls-Royce-Modell sollten die beim Vorgängermodell Mulsanne eingebrochenen Verkaufszahlen aufgefangen werden, was auch gelang.

Passend und ergänzend zur sportlicheren Ausrichtung wurden der Automatikwählhebel für das neue, elektronisch gesteuerte Viergang-Automatikgetriebe von der Lenksäule auf die Mittelkonsole verlegt sowie ein elektronisch gesteuertes Stoßdämpfersystem mit hydropneumatischer Hinterachsniveauregulierung, eine Klimaautomatik und elektronisch kontrollierte Instrumente integriert. Um trotz gesteigerter Leistung des Brooklands R eine ausreichende Traktion zu gewährleisten, wurde ein Visco-Sperrdifferential eingesetzt.

Wer den maßgeblich handgefertigten „Brooklands“ visionär als einen kommenden Klassiker sieht, ist aus unserer Sicht auf dem richtigen Weg. Die Argumente sprechen für sich – Der Brooklands vereint Exklusivität und die Herkunft aus einer großen Tradition. Aber mehr noch drückt er den Willen einer Marke aus, mit sportlichem Luxus zu einer Zeit zu beeindrucken, in der sich der Rest der Autobranche auf magere Jahre einstellte und deutlich kleinere Brötchen backte.  Als Beispiel für Handwerkskunst und Können der Ingenieure hat er seinerzeit Maßstäbe gesetzt, die noch heute zu begeistern vermögen.

Uns überzeugt der Brooklands zugleich als Exponent vergangener Glorie wie als technische Meisterleistung.

Das Fahren mit ihm vermittelt eine unerreichte Souveränität, die sogar die unerreicht geglaubte Sanftheit der hydropneumatischen Citroen toppt. Dabei hilft freilich auch sein 6,75 Liter großer V8 – Motor mit „gerade mal“ 245 PS, der diese mindestens 5,27 Meter lange und 2,43 Tonnen schwere Limousine absolut angemessen souverän bewegt. Wer in diesem Auto als Selbstfahrer am Volant sitzend meint, er müsse irgendein Ampelduell auf dieser Welt für sich entscheiden, ist fehl am Platz. Kurz und knackig ausgedrückt – er hat weder dieses Fahrzeug, noch die Botschaft des Hauses Bentley jemals verstanden und damit meilenweit das Thema verfehlt.

Der „Brooklands“ glänzt mit Werten, die bei nahezu allen weiteren Autobauern dieser Welt entweder zur Bedeutungslosigkeit verkümmerten, oder schon bei der Entwicklung noch nie im Lastenheft standen.

Unser Brooklands ist fast schon ein alter Bekannter, nachdem wir ihn bereits vor 6 Jahren an einen unserer langjährigsten Kunden und Freund übergaben. Ganz unerwähnt sollte dabei nicht bleiben, daß eben dieser Kunde und Freund seit Jahrzehnten ein waschechtes Automuseum betreibt, und darüber hinaus einer der ganz wenigen Menschen ist, die man zu jedem Thema rund ums Automobil ansprechen kann – er weiß die Antwort. Und zwar ab der Gründerzeit des Automobils zum Ende des 19. Jahrhunderts beginnend. Wie das Leben so spielt, treffen sich Leute wie er mit Leuten wie uns, und so bleibt nicht aus, daß aus dem ersten „Geschäft“ vor vielen Jahrzehnten inzwischen das vielleicht Hundertste entsteht.

Dieser stete Wechsel und Austausch geschieht aus reiner Neugier zum jeweils neu entdeckten Objekt der Begierde. In diesem rotierenden System wächst in beide Richtungen blindes Vertrauen in Bezug auf Qualität und Eigenschaften des jeweiligen Konvoluts an Autos, die wieder mal „durchgetauscht“ werden. Als Inhaber und Betreiber eines Automobilmuseums ausgestattet mit allen Komforts wie roten Kennzeichen, 07er-Kennzeichen usw. werden die wenigsten der neu erworbenen Fahrzeuge zugelassen, sondern eben mit diesen Wechselkennzeichen wechselnd bewegt, wie es der Name vermuten lässt. Mit wenigen Ausnahmen…in diesem Fall wurde der Bentley „Brooklands“ kurz nach Erwerb bei uns zugelassen und blieb es bis vor Kurzem auch.

In aller Regel bekommen wir seine Autos besser zurück, als wir sie auslieferten. Er ist ein Pedant, werter Leser. Wäre der Bentley unter Niveau gewesen, wäre es nicht sein Auto geworden. Und so schließt sich der Kreis, verehrte Leser. Damit können Sie beruhigt einen Termin zur Besichtigung vereinbaren und sich in Ruhe unseren Brooklands anschauen.

Er ist unfallfrei, hat alle Dienste bei Bentley (der letzte bei 109000 km) und fährt wie eine fluffige Daunenfederndecke.

Gentlemen, start Your engines

Ihr DLS Team

 

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