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Dodge Charger Mk I // 383 c.u.i. // aus Nevada-Erstbesitz // Erstlack

Am 23.08.1966 unterschreibt Allen R. Driskell und seine Gemahlin Isabelle den Kauf- und Kreditvertrag für den ausgesuchten Dodge Charger, der in diesem Jahr vorgestellt wurde.

Das erste „Muscle-Car“ überhaupt wurde der staunenden Fachwelt vorgestellt. Er basiert auf dem Coronet, wirkt aber durch seine Coupé-Form mit den klappbaren Einzelsitzen im Fond und seiner futuristischen Grill-Front mit Klappscheinwerfern deutlich sportlicher als sein braver Limousinen-Bruder aus gleichem Hause. Die von Dodge vorgesehenen Motorisierungs-Varianten setzen freilich dem Charger die Krone auf und machen klar, wer für diese Autos in Frage kommt – der sportlich engagierte Automobilist soll sich ab jetzt den Namen Dodge, aber noch mehr den Typ „Charger“ genau einprägen, wenn er demnächst von diesem an der Ampel oder auf dem Highway abgehängt wird.

Zurück zu unserem Ehepaar Driskell. Sie kaufen sich also ihren Charger und zahlen ab dem August 1966 die stattliche Rate von $ 26.- wöchentlich in bar an den freundlichen Dodge-Verkäufer ihres Vertrauens. Zum Zins von „2/3% of one per month“ nehmen sie die Kaufsumme von $ 3.470,40 auf und sind offenbar glücklich mit ihrer Entscheidung. Bis heute.

Der Dodge Charger befindet sich im ersten Lack, hat seinen ersten Motor, Getriebe, Achsen, Teppich, Dachhimmel, Chrom… Er wurde exakt so, wie Sie ihn heute sehen, ab Werk an das Ehepaar Driskell ausgeliefert, verließ nie Las Vegas/Nevada – und er ist ab dem Zeitpunkt der Erstauslieferung durch Title und o.g. Verträge dokumentiert. Nennen wir ihn „Survivor“? Oder „Bertha“?

Wir verneigen uns jedenfalls demütig vor diesem „Holy Grail“, dem Archetyp eines „Muscle Cars“ – dem, der eine ganze Automobil-Generation in den USA einläutete.

Die Fotos dieses Unikates werden diesmal anders ausfallen als üblich. Wir werden ein paar wenige Bilder der gesamten Skulptur zeigen, uns aber vor allem auf die Details konzentrieren. Jeder einzelne Quadratzentimeter hat uns eine Geschichte zu erzählen, die bis zu 51 Jahre zurückliegen kann. Diese Chance des Zuhörens wollen wir uns keinesfalls entgehen lassen, denn so etwas geschieht in heutigen Zeiten ungefähr so oft wie die totale Sonnenfinsternis.

Ganz zum Schluss verraten wir Ihnen natürlich noch, daß dieses absolut solitäre Automobil technisch sehr aufwändig und ganz aktuell auf Vordermann gebracht wurde, um anschließend mit neuer TÜV-Abnahme und H-Zulassung zulassungsfertig bereit zu stehen für seinen nächsten Besitzer.

Den Zweiten. Nach 51 Jahren.
Ihr DLS – Team

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