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Mercedes Benz SL320 Roadster in Bestform

Unfall-und nacklackierungsfrei, lückenlos MB-scheckheftgepflegt, kein Winterbetrieb seit Erstzulassung, technisch und optisch herausragendes Exemplar aus Zweitbesitz.

Die Modellreihe R129 hatte eine für Mercedes-Benz-Verhältnisse ungewöhnlich lange Bauzeit von 12 Jahren, in denen der „SL“ vom 280er bis zum 600er erfolgreich gebaut wurde und weltweit großen Anklang fand. Man konnte ihm über die ganzen Jahre und die sanften Modellpflegemaßnahmen hinweg nie ein schlechtes Wort nachsagen. Er meisterte Langstrecken-Tests, Vergleichs-Tests und Fahrberichte mit einer fast schon stoischen Souveränität und schüttelte im Durchlauf aller mess- und erfahrbaren Kriterien seine Mitbewerber insbesondere durch eine allumfassende Eigenschaft ab, die ihm kein anderer nachmachen konnte. Er leistete (und leistet) sich keine Schwächen.

Der „SL“ der Baureihe 129 kann alles, was ein Automobil dieser Kategorie können sollte, gut. Oder sehr gut. Aber nie mittelmäßig oder gar schlecht. Das ist sein offenes Geheimnis, das ihn für jede nur denkbare Gelegenheit zum Favorit macht. Was immer sein Fahrer mit ihm vorhat – der „SL“ macht mit. Wer auch immer innerhalb der Familie oder Freundeskreis damit fahren soll oder will, fühlt sich darin sofort auf eine besondere Art und Weise geborgen wohl, die wahrscheinlich in keinem anderen Kraftwagen dieser Kategorie so ausgeprägt zum Vorschein kommt wie im 129er. Er ist der Fels in der Brandung, das Paar wohlig warme Wollsocken, das Dach überm Kopf bei Unwetter, die starke Schulter zum anlehnen und der Teddybär im Arm. Was immer sich gut anfühlt, vermittelt dieser SL wie kein Cabriolet davor oder danach es je konnte oder kann.

Eine schlüssige Erklärung dafür zu suchen, endet für den technisch Interessierten meist in der Aufzählung seiner meilensteinartigen Merkmale, die er ab Werk mit auf den Weg bekam. Beginnend beim vollautomatischen Verdeckmechanismus, der mit der Geräuschkulisse eines Haupttresors der Landesbank eindrucksvoll zeigt, welchen Aufwand diese Firma damals noch betrieb, wenn es um dauerhafte Präzision und Zuverlässigkeit ging. Seine beiden Vordersitze mit integriert installiertem Sicherheitsgurt und einem Gewicht von jeweils rund 40 kg (trotz hohem Magnesium-Anteil) bedeuteten vor rund 30 Jahren nicht weniger als die Deklassierung aller Mitbewerber zu Hinterhofschraubern. Wer auch nur halbwegs den Entwicklung-und Konstruktionsaufwand allein dieser „Sitzgelegenheit“ im SL einschätzen kann, weiß schnell: Dagegen wird jeder andere Autositz anderer Premium-Hersteller zum Küchenstuhl degradiert. Ein in Sekundenbruchteilen hochschnellender Überrollbügel, gepaart mit einem Frontscheibenrahmen, der bei einem Überschlag nicht einknickt, tut sein Übriges…

Den Laien kümmern all die technischen Höchstleistungen wenig. Er macht sich keinen Kopf über eine extrem komplexe Hydraulik oder ein hochpräzises Zusammenspiel aller Sicherheitseinrichtungen, die zum richtigen Augenblick das Richtige tun um Schutz zu bieten. Der Laie bemerkt von all diesen im Hintergrund arbeitenden High-Tech-Bauteilen nichts. Nur die Summe aller Eigenschaften erreicht ihn in Form eines Wohlfühl-Effekts, der seinesgleichen sucht. So zieht sich dieses Selbstverständnis eines beispiellosen Automobilherstellers durch den ganzen, schnörkellos vom Chefdesigner Bruno Sacco gezeichneten Wagen und vermittelt dem Betrachter vor allem haptisch. Der SL wollte niemals ein Automobil sein, das durch Effekthascherei kurz punktet. Seine inneren Werte wares es, die man zu schätzen lernte, je länger man ihn fuhr, und wozu er mehr als alle anderen in der Lage war.

Dauerhaft. Der hält. Er hat einen langen Atem, der 129er. Inzwischen sind die ersten Modelle von ihm fast 30 Jahre alt geworden, ohne auch nur einen Hauch altmodisch zu wirken. Im Gegenteil neigen inzwischen immer mehr wieder dazu, sich an seine wahren Werte zu besinnen, die dieser SL im Überfluss zu bieten hat. Selbst heute noch! werden Sie schwerlich einen größeren, unzerklüfteten Kofferraum in einem 2-sitzigen Cabriolet finden, der in jeder Situation die gleiche Größe behält.

Oder nehmen Sie mal Platz einem SL, starten den Motor, schnallen sich an und fahren einfach mal los. Nicht direkt auf die Autobahn, sondern am besten über Sträßchen 3. oder 2. Ordnung, Land- und Bundesstraßen, um schließlich dann auf der Autobahn zu münden. Spätestens danach haben Sie einen groben Umriss dessen, was diese Beschreibung eines automobilgewordenen Monuments auslösen sollte. Einen SL in der Garage stehen zu haben, ist heute noch ein Schritt, den sich die meisten Automobilisten leisten können.

An dieser Stelle wollen wir keinesfalls Panik verbreiten oder Sie gar davon überzeugen, dass es 5 vor 12 ist, um so ein Auto möglichst noch gestern zu kaufen und um ja nichts zu verpassen! Nein, ganz und gar nicht. Suchen Sie sich in Ruhe noch einen der inzwischen wenigen, wirklich guten Exemplare auf dem Markt und lehnen Sie sich entspannt zurück, wenn Sie ihn gerade mal nicht fahren sollten (was natürlich ebenfalls sehr entspannt geht…).

Wir sind uns allesamt absolut sicher: Dieses Modell in gutem Zustand und überschaubarer Laufleistung ist – egal mit welcher Motorisierung – neben allem fahrerischen Spaß eine der solidestesten Geldanlagen, zu der wir Ihnen vorbehaltlos raten können. Sein wahrer Wert wird Ihnen und denen, die dann keinen haben sollten, erst dann bewusst werden, wenn es keine mehr für diese fast schon lachhaft niedrigen, heutigen Summen gibt.

Mit besten Empfehlungen – und mit Hardtop, wenn Sie winterliche Touren mögen.

Ihr DLS – Team

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