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NSU 1000 TTS

Einer der erfahrensten Restauratoren dieser beliebten Giftzwerge nennt die Unterschiede zwischen dem NSU 1000 und dem Sportmodell TTS, auf die der Interessent zu achten hat, sofern er ausschließlich einen „TTS“ sucht, der schon ab Werk als TTS die Straßen unsicher machte.

Da steht also zu lesen:

 

 

„Wer Wert auf Originalität und Authentizität legt, sollte bei einer TT-Karosserie folgende Punkte beachten:
Armaturenbrett-Ausschnitt für das TT-Cockpit
Verstärkungsstrebe unter dem Armaturenbrett
2 Bohrungen für die Ölkühlerschläuche im Luft-Ansaugschacht
Einprägungen an der C-Säule für das Scharnier des Ausstellfensters

Bei einer TTS-Karosserie sollte außerdem noch überprüft werden:
Ölkühlerschlauch-Bohrungen im Frontblech mit 4 Befestigungs-Bohrungen
Ölkühlerschlauch-Bohrungen unter dem Armaturenbrett mit halbkreisförmigen Aussparungen im Verstärkungsblech
Ölkühlerschlauch-Bohrungen unter linker Seitenwand mit Bohrung für Zug
dafür keine Bohrungen im Luft-Ansaugschacht
Haltewinkel für Ölbad-Luftfilter auf rechtem Motor-Ablage-Blech“

Wenn wir diese zweifellos kompetenten Aussagen berufener Experten richtig deuten, stellt sich zumindest uns die Frage: war´s das?

Keine dünneren oder dickeren Karosseriebleche? Keine zusätzlichen Versteifungen, durchgeschweißt zur besseren Stabilität der Grundkarosse? Ein größerer Ausschnitt für das TT-Cockpit, eine Verstärkungsstrebe am Armaturenbrett, ein Haltewinkel, ein paar zusätzliche Bohrungen, und das war´s in groben Zügen?

Wir bieten einen zum TTS umgerüsteten NSU 1000 an, der im Zuge der gewissenhaften Restaurierung zum Straßen-Rennsportwagen heranwuchs. Nachdem wir uns von verschiedenen Seiten die grundsätzliche Übereinstimmung beider Modelle, 1000 C und TTS, bestätigen ließen, achteten wir insbesondere auf die allseits bekannten Rost-Nester an den neuralgischen Punkten dieser anfälligen Karosserien, auf Spaltmaße, auf die Qualität der Lackierung und der technischen Besonderheiten dieses Rennzwergs. Wir stellten fest, daß dieses Autochen auf einer grundguten, weil in Italien genutzten Basis entstand, womit die allseits bekannten Schweißorgien ausblieben. Die gesamte Antriebseinheit, also Motor und Getriebe, wurde zerlegt und gewissenhaft neu aufgebaut. Das neue Fahrwerk ist dem Zweck und Einsatzgebiet entsprechend gewählt, ebenso wie die Bremsanlage und das Setup der Geometrie mit Präferenz auf Slalom/Berg.

Die Gralshüter der Originalität werden wir mit diesem Fahrzeug nicht erreichen. Wir sprechen vielmehr den Interessenten an, der sich ein paar Minuten Zeit nimmt, und einfach mal auf einem Blatt Papier ein paar Zahlen addiert. Was braucht´s, um so ein Auto in diesen Zustand mit dieser Konfiguration auf die Füße zu stellen? Wieviel Spaß ist welches Geld wert? Und ist der Fahrspaß größer, wenn es ein Werks-TTS ist? Oder vielleicht nur der Besitzerstolz?

Schwere Frage, die wir unbeantwortet in den Raum stellen und jeden in Frage kommenden Interessenten selbst lösen lassen.

Wir nennen unseren jedenfalls mit Fug und Recht TTS, weil er alles hat, was den TTS ausmacht. Mehr Leistung, mehr Fahrwerk, mehr Dynamik, mehr Fahrspaß. Ab da sind Sie dran, werter Leser.

Ihr DLS – Team

 

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