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Porsche 911 Carrera 3.2 Targa // Modellreihe 88 mit G50-Getriebe // 91.200 km

Sie erinnern sich sicher, was zum Modellende des Nachfolgers 964 mit den klassischen Targas geschah. Falls nicht, erinnern wir uns gerne gemeinsam kurz . Das 1982 vorgestellte Cabriolet der beliebten SC-Modellreihe bis 1983 schlug ein wie eine Bombe und war für einige Jahre der Bestseller aus dem Hause Porsche. Auf Anhieb weit mehr Stückzahlen als der Targa. Vom Start weg. Obwohl das Targa -Konzept ein genialer Schritt war, der den 11er trotz bester Rundumsicht und weiterhin 4 Sitzplätzen mit dem leicht zu entfernenden Targadach zu einem gelungenen Frischluft-Cabrio machte, war es doch um eben diese paar Handgriffe unbequemer, von geschlossen auf offen zu wechseln. Im Laufe der Folgejahre spielte er eine immer kleinere Rolle in der Carrera-Geschichte, bis er schließlich für fast drei Jahre komplett aus dem Modellprogramm verschwand, und als komplette Neu-Interpretation im Jahre 1996 mit dem 993 in Serie kam. Seither hieß der Targa zwar Targa, hatte aber mit dem ursprünglichen Konzept des herausnehmbaren, faltbaren Daches und den rahmenlosen Seitenscheiben nicht mehr viel gemeinsam. Bis zum Modell 991 wurde dem „911 Targa“ ein überdimensionales Glasschiebedach eingesetzt, das in geöffnetem Zustand elektrisch unter der Heckscheibe verschwand und damit den Himmel ins Fahrzeuginnere scheinen ließ. Der 964 Targa hatte es am Ende seiner Bauzeit sehr schwer, Käufer zu finden und spielte daher – bis auf gewisse Sondernmodelle – die unwichtigste Rolle in der Verkaufsstatistik der 90er Jahre.

Schauen wir mal, wie es denn heute aussieht. Die mit Abstand meisten 911 Targa sind bereits heute wohlgehütete Klassiker mit H-Kennzeichen. Noch ein paar kurze Jahre und sämtliche Ur-Targas bis hin zum 964 werden die ersehnte 30 Jahres-Grenze erreicht haben, mit Fug und Recht und noch mehr Stolz ein H-Kennzeichen tragen und wie die meisten aller Oldtimer nur noch zu den besten Wetter- und Straßenbedingungen ausgeführt werden.

Vom Start aus der Garage weg freigelegt, das Targadach im Kofferraum oder auf den Rücksitzen verstaut, werden sie so, wie die meisten Oldie-Targas jetzt schon genutzt werden, meistens nur noch offen gefahren, was seinem Besitzer die ganzen Arbeitsgänge der Montage und Demontage spart. In allergrößter Not bei überraschendem Wetterumschwung und drohendem Regen ist das Dach in einer Minute montiert und weiter gehts. Ansonsten bleibt der Targa ein daueroffenes Automobil und macht damit wieder großen Sinn.

Hier präsentieren wir Ihnen einen Targa der vorletzten G-Modellserie aus dem Jahr 1988 und damit ebenfalls bereits ein H-zugelassener Oldtimer. Seine Herkunft aus USA/ Californien hat ihn Zeit seines Lebens vor Salz und sonstigen materialmordenden Wettereinflüssen bewahrt. Seine exakte Historie wird im Laufe der kommenden Tage gesichtet und chronologisch sortiert, um Sie auch hierüber bestmöglich zu informieren. Der Carrera Targa fand vor ca. zehn Jahren zu uns nach Deutschland und ging direkten Weges in eine Fachwerkstatt, um alle erkennbaren Schwächen und einen eventuellen Wartungsstau vollständig zu beseitigen und um anschließend in der Sammlung eines uns bestens bekannten Freundes eingereiht zu werden.

Bis auf gelegentliche Bewegungsfahrten hat das Fahrzeug seither nur die laufenden Durchsichten und Inspektionen bekommen, auch wenn er nur 50 km dazwischen zurücklegen durfte. Wir haben den Wagen vor einigen Tagen bekommen und kümmern uns ausgiebig um ihn. Schließlich sagt man ihm nicht selten Laufleistungen von einer halben Mio.km und mehr nach, ohne jemals den Motor geöffnet zu haben!

Gute Aussichten, wenn Sie uns fragen! Mit seinen knapp über 90tkm und seiner rost – und unfallfreien Karosserie hat er quasi noch alles vor sich!

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