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Range Rover 3.5l EFi Automatik // aus Erstbesitz // Ex-CH

Eine Beschreibung dieses Range Rover erübrigt sich fast schon nach Betrachtung aller Fotos. Darum wollen wir Sie an dieser Stelle nicht mit den Details verwirren, sondern die wesentlichen Punkte nennen. Erstbesitz mit CH-Erstzulassung bis 2017, lückenlos kundendienstgepflegt mit sämtlichen Nachweisen der letzten 30 Jahre, vollständige Bordmappe, Werkzeug, Org.-Schlüssel, usw. vorliegend, rostfrei, unfallfrei, technisch wie optisch vergleichbar mit einem gepflegten, dreijährigen Exemplar. Für mehr Details bitten wir Sie um einen kurzen Hinweis, um Ihnen gerne weitere wissenswerte Dinge darüber zu verraten.

Vorweg versichern wir Ihnen: Sie werden kaum ein besser erhaltenes Exemplar am freien Markt zu sehen, geschweige denn zu kaufen finden. Der erste und einzige Besitzer – ein inzwischen ca. 80-Jähriger Maschinenbau-Techniker – wusste offenbar mit seinem Range Rover umzugehen. Wir zumindest kennen keinen Besseren, der sich so alltagstauglich und unproblematisch fahren lässt wie dieses Schmuckstück.

Der RR wurde inspiziert, TÜV-abgenommen mit H-Zulassung und direkt auf uns selbst zugelassen. Weil er uns zutiefst beeindruckte, und weil ihm die schönste Farbe ever ab Werk gegeben wurde – savannabeigemetallic.

Auch wenn wir diesen englischen Landherren inzwischen häufig zitieren – wo er Recht hat, hat er Recht, wenn er sagt…„a V8 between my legs! What more could a man ask for?“

Hier finden Sie seine Liebeserklärung.

Er befindet sich, wie die wenigen verbliebenen Gentlemen, im Besitz eines Range Rover Classic.

Und er ist sichtbar im Glück damit!

Darum will er ihn keinesfalls verkaufen, sondern ihn bis an sein Lebensende fahren. „That´s what they are built for! To drive them!“

Folgenden herrlichen Bericht wollen wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten. Er wurde vor ca. fünf Jahren in der Auto-Bild Classic veröffentlicht und steht heute umso mehr für die aktuelle Situation, Marktlage und Begehrlichkeit dieses Urmeters aller SUV.

Natürlich liegt es nicht an den Initialen.

Aber die Parallelen zwischen dem Range Rover und einem Rolls-Royce sind nicht von der Hand zu weisen. RR, das ist mehr als eine Automarke, mehr als ein Kraftwagen in Hochpreis-Ausführung. Beräderte Objekte, die diese Initialen tragen, existieren außerhalb des Autouniversums, denn in erster Linie sind sie Statussymbol, Mobilie, Outfit, Stilmittel oder Haustier. Die Engländer nennen den RR liebevoll „Working Horse“…

Der RR-Mensch besitzt ein Auto und einen Rolls-Royce.

Oder eben ein Auto und einen Range Rover.

Oder beides. Wobei Letzterer dann auch noch als Kunstwerk herhalten kann. Immerhin gelang es dem Range Rover, einen Platz im Louvre zu ergattern, Anfang der 70er, als „Vorbild für industrielles Design“ – der Range Rover Classic wohlgemerkt, das Urmodell also. 

Machen Sie Ihre Garage zum Louvre. Sammeln Sie klassische Range Rover, wenn nicht mehrere, dann zumindest aber einen, solange die Kurse noch derart günstig sind. Geradezu kriminell günstig, wenn wir die historische Bedeutung des Stücks bedenken. Als es 1970 vorgestellt wurde, betraten seine Schöpfer bei Land Rover damit Neuland. Ein Gefährt, das komfortables, zügiges Reisen mit extremer Geländegängigkeit verbindet, das gab es seinerzeit noch nicht. Und schon gar keines mit V8-Maschine, permanentem Allradantrieb und einer Karosserie, deren Zweckmäßigkeit und klare Linien bester Bauhaus-Tradition entsprechen.

Spencer King, das Technik-Genie von Rover, zeichnete verantwortlich, im harten Clinch mit Gordon Bashford, Land-Rover-Urgestein. Erfindungen wie Schraubenfedern, Scheibenbremsen oder Permanent-Allradantrieb hielt der nämlich für neumodisches Zeug, eines Land Rover unwürdig. Ebenso wie diese bequemen Sitze, die ja nur dazu verleiteten, abseits der Straße zu schnell zu fahren. Und so dem Achsenbruch und sonstigen Defekten Vorschub zu leisten. Doch King setzte sich durch, für Bashford blieb als Trostpflaster der Verzicht auf die Servolenkung und das spartanische Kunstlederinterieur zum Ausspritzen mit dem Gartenschlauch. Verfeinert werden musste der Laderaum. Ein Fuhrparkmanager des Buckingham Palace monierte den offen liegenden Wagenheber: Die Corgis der Queen könnten sich daran verletzen.

Vornehme Kunden ließen die Land-Rover-Manager (nun unter Leyland-Führung) unterdessen wissen, dass etwas mehr Luxus in dem doch recht teuren und ansonsten sehr komfortablen Wagen kein Fauxpas wäre. Sie wollten Servo, vier Türen und Teppiche. Aber sie mussten sich gedulden, zehn Jahre lang. Erst Anfang der 80er erkannte das Werk die Bestimmung des Range Rover: Probehalber ließ man den Londoner Spezialisten Wood & Pickett 1000 Autos veredeln, inklusive passendem Picknickkorb. Ein Vorabexemplar ging an das „Vogue“-Magazin zum Photoshooting für die neuen Lancôme- und Jaeger-Kollektionen. Die Entlohnung für die Requisite erfolgte mit dem guten Namen: Der Vogue, der erste Luxus-Offroader, war geboren.

Es folgte beständiges Feilen am Konzept. Der letzte Range Rover Classic verließ erst im Februar 1996 das Werk in Solihull, ein Vierteljahrhundert und nur ein bisschen greise ging das Erfolgsmodell in Rente. Dabei blieb der Range Rover im Grunde immer der Alte. Ja, der Hubraum wuchs (bis auf 4,2 Liter), die Leistung auch (bis zu 200 PS), die V8-Motoren bekamen Einspritzung und Katalysatoren, wahlweise gab es ab 1986 sogar eine vierzylindrige Dieselvariante. Bei der Federung ersetzte Luft bisweilen Stahl (Vogue LSE), aber es blieb doch stets das gleiche Auto. Eines mit massivem Rahmen und mit schweren Starrachsen vorn und hinten. Und eines, das sich dank Reduktionsgetriebe und großer Federwege selbst in schwerstem Gelände keine Blöße gibt.

An frühe SUV-Zeiten erinnern allerdings die Fahreigenschaften. Der alte Range Rover schaukelt immer ein wenig, vor allem aber beim schnellen Lenken. Und unbedachte Manöver in Kurven können schon mal eine umwerfende Wirkung zeigen. Die Kombination von hohem Schwerpunkt, schmaler Spur, kurzem Radstand und weicher Federung diktiert die physikalischen Grenzen, und die liegen nicht hoch. Die Servolenkung bietet Komfort, aber wenig Präzision (die vordere Starrachse ist schuld), der V8 blubbert wohlig, schafft aber für heutige Begriffe nur mäßige Fahrleistungen und verköstigt große Mengen Super. Unter 13 Liter pro 100 Kilometer geht im wirklichen Leben nichts. Angenehm dagegen immer noch der Reisekomfort. Und auch die praktische Seite überzeugt: Platz, tolle Übersicht, viel Laderaum plus serienmäßige Niveauregulierung, und als Zugpferd taugt so ein Range Rover auch (drei Tonnen!). Ganz abgesehen von der Hauptattraktion:

Zusammenfassend ist der RR ist eine Zierde für jeden Haushalt.

 

Unsere Fahrzeugbeschreibung ist nach bestem Wissen und Gewissen unverbindlich zu verstehen.
Sie entbindet den Käufer nicht vor persönlicher Inaugenscheinnahme und Prüfung unserer Angaben.

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