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Vintage 356 Speedster Replika mit H-Zulassung u. 2.3 ltr. Typ1 by Remmele Motorsport // 140PS

Wir fragen Sie direkt und ohne jegliche Umschweife: Sind Sie bereit, Willens und in der Lage, rund 1,4 Millionen €uro für einen „echten“* Carrera-Speedster 356A auszugeben? Sollten Sie einer der glücklichen Menschen auf diesem Planeten sein, der diese 3 Fähigkeiten umsetzen kann, brauchen Sie ab hier nicht weiterlesen.

Für alle weiteren Leser dieser Anzeige gilt vorneweg: Sie sind nicht allein. Wir haben keine wasserdichten Umfragen zur Hand, sind aber davon überzeugt – die weitere Beschreibung dieses Kraftwagens wird von rund 99,xxx% der Enthusiasten gelesen, die bei mindestens einer der drei oben genannten Anforderungen mit „nein“ antwortete.

Aber lassen Sie uns einen Blick über 60 Jahre zurück werfen, als der 356A 1500 GS Carrera Speedster auf den Markt kam. Neben den wahrlich homöopathischen Stückzahlen dieses Modells kommen wir auf dessen Technik zu sprechen, die insbesondere den äußerst komplex konstruierten „Fuhrmann“-Motor betrifft. Er war – wie es die Bezeichnung bereits verrät – 1500 ccm groß und leistete für damalige Verhältnisse sensationelle 110 PS! Keine Frage – mit diesem Antrieb war der „Spar“-356er Speedster für damalige Verhältnisse ein sehr schnelles Auto und der Schrecken für weitaus potentere Supersportwagen insbesondere italienischer Herkunft, sowie es mal von der Autobahn runter ins Gehölz ging und die längeren Geraden zu Gunsten möglichst vieler Kurven abnahmen. Auch hier galt damals wie heute – wenig Gewicht braucht keine PS. Oder andersrum – viele PS sind auf der Geraden schnell. Wenig Gewicht jedoch ist überall schnell.

Schauen wir uns die Situation heute an. Eine Handvoll Spezialisten sind dazu in der Lage, diesen o.g. Fuhrmann-Motor zu warten und zu überholen, was laut Auskunft der Besitzer dieser Fahrzeuge verhältnismäßig häufig vorkommen soll, wobei es dabei zwischen „kleiner“ und „großer“ Revision dieser Antriebe zu unterscheiden gilt. Der finanzielle Unterschied zwischen diesen beiden Varianten liegt bei rund 60 bis 70k, was die staunende Zuhörerschaft raunend wahrnimmt, wenn der stolze Besitzer mal über solche Fakten plaudert…

Liebe Leser, für die Differenz-Summe zwischen einer kleinen und großen Revision eines Fuhrmann-Motors könnte man unter anderem auch diesen von uns angebotenen 356 Speedster kaufen. Lassen Sie uns ein paar Worte dazu sagen, damit wir Ihnen den Zusammenhang dieser Alternativen aufzeigen können. Man würde einen verdammt gut aussehenden 356 Speedster fahren, der so ziemlich alles besser kann, als sein originales Vorbild. Sie zweifeln? Na, dann starten Sie mal beide Autos gleichzeitig frisch und kalt aus der Garage heraus mit dem Ziel einer kleinen Sehenswürdigkeit in der Umgebung.

Beim Carrera Speedster empfiehlt der Hersteller „Warmlauf-Kerzen“, um dann bei erreichter Betriebstemperatur den hoffentlich auf allen Vieren laufenden Motor abzustellen, und die Kerzen zu wechseln. Sofern die Anlass-Zeremonie hoffentlich ohne jeglichen Fehler und nach Lehrbuch verlief, braucht der „Fuhrmann“ n u r die Kerzen, wohlgemerkt. Uns sind auf Veranstaltungen wie der Mille Miglia haarsträubende Episoden bekannt, die um diesen Motor und seine Marotten gehen…dieser Antrieb sollte möglichst wenig in die Stadt, werter Leser. Unter 3500-4000 U/min fühlt er sich nicht wohl und macht die Fahrt damit zur Tortur für Mensch und Maschine.

Stellen Sie sich nun vor, Sie wären keiner der VIPs, die man auf eine Veranstaltung dieses Kalibers geladen, und einen dieser herrlichen 550er Spider mit den Worten „viel Spaß“ in die Hand gedrückt hätte, sondern jemand, der sich so ein Fahrzeug unter heutigen Gesichtspunkten, bei heutiger Verkehrsdichte, aber vor allem zum heutigen Preis gegönnt hätte…Wie es Ihnen dabei ginge, wenn man vor dem Start ins Grüne oder einer x-beliebigen Veranstaltung, Ausfahrt, oder was immer darauf zu achten hätte, eine halbe Stunde vorher mit dem Startritual eines „Fuhrmanns“ zu beginnen.

Uns müßte der dann hoffentlich gut laufende Fuhrmann-Boxer erstmal aus dem tiefen Loch schlechter Laune abholen, um dann endlich und hoffentlich mal Spaß damit zu haben.

Bleiben wir kurz beim Spaß – was, glauben Sie, macht mehr Spaß: Ein 1500er Motor mit 110 PS, oder ein 140 PS starker Typ1-Käfermotor by „Remmele“ mit 2300 ccm? Beides in einem knapp 700 kg schweren Fahrzeug?

Der Speedster selbst war im Grunde nichts anderes, als ein Käfer auf Dope. Wer diesen Fakt anders interpretiert, stand entweder noch nie unter beiden Modellen, oder will die ideologische Rechtfertigung für die inzwischen exorbitanten Preise stützen.
Er hatte genau die gleichen Fahrwerks-Komponenten wie der Käfer. Lenkung, Schaltung, Klang, sogar Geruch, gleicht dem Käfer wie ein Zwilling. Das Bauprinzip der Vorder-u. Hinterachse, Getriebe, Motor, Radstand usw. ist quasi gespiegelt. Natürlich mit Unterschieden im Detail wie Schärfere Motoren, bessere Bremsen, ein strafferes Fahrwerk, eine aerodynamischere Karosserie und eben die Prise Porsche machte diese Autos so begehrlich, das in seinem Wesen sofort erkennen läßt: ich bin ein „Porsche“. Wie der Käfer auch nichts anderes als ein „Porsche“ ist, nur eben für einen anderen Zweck konstruiert.

Jetzt endlich sind wir an einem Punkt, wo wir Ihnen bei konkretem Interesse, gutem Wetter und ernsten Absichten unbedingt empfehlen würden, einen Besichtigungs-Termin mit uns zu machen.

Wenn wir dann soweit sind und Sie den Speedster gefahren haben, werden Sie den Vertrag unterschreiben. Hier laufen interne Wetten im Betrieb – wer ihn ihn wohl als erstes fährt und ob er ihn dann schließlich kauft.

Der Remmele-Motorenmann versteht sein Handwerk. Punkt. Ein absolut alltagstauglicher Antrieb mit dem Bumms eines Mike Tyson, wenn man ihn abruft. Ein Drehmoment-Verlauf wie ein Hochplateau- ab Leerlaufdrehzahl bis über 6000 U/min lochfreie Gasannahme und spontane Reaktion, wie es nur ein gut abgestimmter Saugmotor mit üppig eingeschenktem Hubraum kann. Fahrleistungen, die mindestens auf dem Niveau eines Carrera GS 356ers liegen, aber völlig unverkrampft abrufbar und reuelos alltagstauglich nutzbar.

Viel optimaler kann diese Mischung aus zeitloser Schönheit, Fahrspaß, Bedienfreundlichkeit und Wartungsarmut kaum ausfallen, werter Leser. Replik hin oder her, das muß jede(r) mit sich selbst ausmachen. Freidenker wie wir sind jedoch bestens dazu in der Lage, alle Faktoren im Blick zu behalten. Wenn also ein Automobil selbst im Detail so aussieht, wie das Original, wenn es in seiner Konzeption quasi eins zu eins dem Original entspricht, sich so anhört und beim Fahren auch so anfühlt, als wäre es ein Original, können wir Ihnen auch eine Replik bestens empfehlen! Vor allem dann, wenn Sie bei der Gelegenheit auch noch 1,34 Mio € sparen können…
Aus eigener Erfahrung können wir Ihnen versichern, daß man als Fahrer eines solchen Automobils fast ausschließlich auf Bewunderer trifft, die sich darüber freuen, wieder mal so ein schönes Fahrzeug in freier Wildbahn zu sehen. Kaum jemand hat die Werte dieser Fahrzeuge auf dem Schirm, kennt die unterschiedlichen Motoren und Varianten…man freut sich einfach, ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen. Wert, Stückzahl, echt, Nachbau usw. spielt keinerlei Rolle. Es ist einfach nur ein bildschönes, altes Auto, das offensichtlich neu aufgebaut wurde.
So, wie übrigens auch der weit überwiegende Teil aller jemals bei Porsche gebauter Speedster, an denen nach einer gründlichen Restaurierung oft nicht viel mehr, als die Fahrgestellnummer übrig blieb.

Mit 356 Empfehlungen
Ihr DLS Team

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