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Porsche 996 C2 // > 400PS // Martini-Optik // 4.0l

Der -nicht gänzlich unbekannte – 996er, den wir Ihnen an dieser Stelle prsentieren, hatte einen relativ entspannten Lebenslauf bis er 2005 seinen Besitzer wechselte. Ab dem Zeitpunkt wurde das Fahrzeug stufenweise vom relativ komfortablen 996er zu dem, was Porsche einst seinen Kunden schon ab seiner eigenen Vorstellung versprach: PORSCHE.

Der Sportwagenbauer.

Kein anderes Unternehmen sah sich in seinem Selbstverständnis so nah am definierten Sportwagen, wie die Porsche AG seinerzeit. Wir erinnern uns an 1997, als der Porsche 996 vorgestellt wurde. Kein Cayenne, kein Macao, kein Panamera und kein Taycan war in Sicht…Porsches Entscheidung, den „911“er Nachfolger allgemeinkompatibler zu entwerfen, entpuppte sich trotz aller Buuh-Rufe der „Gusseisernen“ als genialer Schachzug und rettete der AG nicht nur den Fortbestand, sondern machte sie zur weltweit erfolgreichsten Sportwagen-Manufaktur! Porsche hatte seine Hausaufgaben gründlich gemacht und verdiente plötzlich derart viel Geld, dass es irgendwann sogar fast zur Übernahme von VW gereicht hätte…. aber wir schweifen aus.

Dieser 996 wurde wie gesagt vom relativ braven zum ziemlich sportlichen Fahrzeug, wofür maßgeblich sein 2. Besitzer verantwortlich war. 2011, als der Wagen schließlich zum dritten Besitzer fand, sah er bereits kaum unauffälliger aus als heute.

Diesem dritten Besitzer gehört schließlich besondere Beachtung:

Er überließ den Porsche der Werkstatt seines Vertrauens „elfermotors“, die sich intensiv um den 996 kümmerte. Der geniale Tüftler Mario Steiner – Motorenmann durch und durch – machte sich vor allem durch den Neuaufbau müder, wassergekühlter Porsche-Boxermotoren einen Namen und kümmerte sich fortan um den weißen 996…. und wie!

Danach prsentierte sich das ursprnglich unschuldig weiße Coupé mit folgenden Feinheiten:

  • Original Porsche GT3 Sitze in schwarzem Leder
  • Schroth 6-Punkt-Gurte
  • HEIGO Überrollbügel mit H-Strebe
  • H&R Gewindefahrwerk
  • H&R Distanzscheiben VA 5mm HA 10mm
  • BBS LeMans Radsatz 9 und 11x18J mit Michelin Sport-Bereifung
  • Original Porsche GT3 – Aerokit
  • Öltemperaturanzeige am A-Holm
  • sehr aufwändige, perfekt installierte Sound-Anlage mit DVD-Navi, Doorboards, Endstufen
  • kombinierte Roock/Friedrich u. Eisenmann-Auspuffanlage
  • Movít Bremsanlage Vorderachse 6-Kolben m. 370x35mm Bremsscheiben, Hinterachse 4-Kolben mit 342x28mm Bremsscheiben

die oben aufgeführten Bausteine wurden allesamt in das umfangreich inspizierte und für die nchsten zwei Jahrzehnte vorbereitete Fahrzeug eingebaut, sind also insgesamt nicht mehr als ca. 10000 km gelaufen.

Ein Auto, das so aussieht, sollte sich nun auch dynamisch entsprechend von seinen braven Artgenossen unterscheiden. Alle o.g. Maßnahmen führen zu einem deutlichen Mehrwert in der Querdynamik. Wenn es jedoch um die Längsdynamik geht, glänzten bisher nur die Bremsen…damit kann man sich zufriedengeben. In diesem Fall jedoch wurde wieder Meister Steiner aufgesucht, der sich neben der Revision dieser Motoren längst auf die Suche nach haltbarer, zuverlässiger Mehrleistung machte.

Und fündig wurde.

Sein Repertoire ist inzwischen extrem virtuos und erreicht inzwischen PS-Zahlen in 4-stelliger Höhe, basierend auf unzähligen Umbauten und Versuchen, verschiedenen Materialien und verwendeter Peripherie an zwangsbeatmeten Antrieben.

Zurück zu unserem Martini-996er: vor ca. 6000 Kilometern war es soweit. Motor Neuaufbau mit allen Tricks und Kniffen, die aus dem erarbeiteten Know-How der vielen vorangegangenen Porsche-Motoren erwuchsen. Seidenweicher Lauf, Gasannahme ab stabilem Leerlauf und gefühlt ein Porsche-Boxer-Sportmotor, nach dem sich die gesamte Porsche-Gemeinde sämtliche Finger lecken würde. Der Druck aus allen denkbaren Lagen, der spontane Punch und das völlig allürenfreie Benehmen ohne jegliche Kompromisse eines reinrassigen Sportmotors machen das Fahren in diesem 996 zum alltäglichen Fest.

In Verbindung mit allen dazu nötigen Anpassungen von Fahrwerk, Bremsen und Interieur wurde dieser 996er zum besseren GT3, sofern er – wie quasi 95% aller GT3 dieser Serie – vornehmlich auf öffentlichen Straßen bewegt wird und vor allem sehr sportliche Fahrer ansprechen soll.

Eine Fahrt in diesem 996er ist eine Erfahrung, die tatsächlich jeder Porsche-Fahrer mit ähnlichen Ambitionen gemacht haben sollte. Das einstige Erfolgsmodell der Firma Porsche, das dem Unternehmen buchstäblich den Allerwertesten rettete und unseres Wissens nach wie vor der meistgebaute 911er-Typ ist, wandelte sich durch Investitionen in Summe von weit über € 50.000.– vom ursprünglichen „everybody´s Darling“ zum feinnervigen, durchdefinierten Modellatleten reinsten Wassers.

Zum waschechten Porsche, wie ihn sich viele wünschen: leicht, direkt, schnell. Sehr schnell….

So ein Auto zu schaffen, braucht neben den finanziellen Mitteln auch Mut und eisernen Willen, denn die unausweichliche Frage nach dem Grund, warum „ausgerechnet“ ein „996“ die Basis für ein derart konsequentes Sportgerät sein sollte, wird nicht ausbleiben. Wer immer sich in der Zukunft für dieses Automobil entscheidet, wird sich diese Frage stellen lassen müssen.

Nun, wir sind seit mehreren Jahrzehnten von Porsche 911 aller Baureihen umgeben und haben alle denkbaren „Trends“ hautnah miterlebt. Es gab in der Tat kein einziges Modell, das nicht durch ein mehr oder weniger langes Tränental wanderte und deswegen an Marktwert verlor. Ob es Ur-elfer aller Baujahre und Typen waren, das lange Jahre gebaute G-Modell mit allen Facetten, der 964er, der 993er, dann schließlich der 996er, den es lange Zeit für Peanuts zu kaufen gab.

Schauen Sie sich heute um und versuchen Sie, einen guten, ehrlichen, unfallfreien und durchgewarteten 996er auf dem Markt zu finden, der vor nicht allzu langer Zeit noch für weit unter € 20.000.– zu haben war. Sie werden feststellen, daß dieser beschriebene 996 inzwischen erst ab einer dicken 3 vorne am Kaufpreis anfängt und einige Suche erforderlich macht, bis man ihn gefunden hat. Genau so fing es mit all seinen Vorgängern ohne Ausnahme an, und wir wissen alle, wohin die Reise ging….

Wer sich also mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzt, und einen waschechten Porsche sucht, der seinen Ahnen und Ur-Ahnen alle Ehre macht, denkt mittel-bis langfristig in genau die richtige Richtung! Noch ein paar Jahre, dann trägt dieser 996er zu Recht als einer der ersten wassergekühlten 911er das H-Kennzeichen. So einem Sportwagen, der heute schon verspricht, niemals langweilig zu werden, der längst ein kommender Klassiker ist und der die Begehrlichkeiten eines sportlich orientierten Porsche-Fahrers zu 100% trifft, würden wir unsere ganze Aufmerksamkeit schenken.

Vielleicht sind Sie ja einer von uns und denken ähnlich darüber? Dann laden wir Sie gerne zu einer Besichtigung und Probefahrt ein, um dieses ziemlich einmalige Porsche-Projekt näher kennenzulernen. Wir sind davon überzeugt, daß dieser Vollblut-Sportwagen Sie genauso abholen wird, wie er das mit uns tat.

Mit allerbesten 996 Empfehlungen

Ihr DLS – Team

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